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Ihr Reiseführer für Ägypten

Der Sinai - die ganze Halbinsel ein Wunder der Natur


In der Geschichte Ägyptens spielte der Sinai, der geographisch asiatisch ist, eine wichtige Rolle. Der Nord-Sinai, einst Handelsroute zwischen Ägypten und Arabien, gehört seit 1982 politisch wieder zu Ägypten.

 

Man schätzt, dass der Sinai vor 30 bis 40 Millionen Jahren entstand, als sich Arabien von Afrika trennte. Der Sinai, das sind bizarre Gebirgsformationen, einsamen Küstenabschnitte, trockene Steppen und grüne Palmen-Oasen, aber auch eine 750 Kilometer lange Küste, von der viele sagen, dass es die schönste der Welt sei.

 

Doch wie gesagt, der Sinai ist auch Geschichte – biblisch und politisch: das Katharinenkloster, der Mosesberg, der Coloured Canyon und der einmalige Unterwasser-Nationalpark „Ras Muhamed“.

 



Wanderungen in die Bergwelt um St. Katharina, in einer Gruppe, wo die Kamele das Gepäck der Wanderer schleppen, das heißt eindringen in die Welt grandioser Naturdenkmale. Im „Tal von St. Katharina“ beginnt die schroff aufragende Felsenwelt. Am Fuße des etwa 2650 Meter hohen Katharinenbergs, der höchste Bergs Ägyptens, richten alle Wandergruppen ihre Basislager ein.

 

Hier liegt das erste Wunder der Natur: ein Garten mitten in der Steinwüste, eine Oase, halb so groß wie ein Fußballfeld und enorm fruchtbar – dank der Quelle, die hier angezapft werden kann, um den Boden zu bewässern. So stehen die Zelte zwischen Apfel-, Aprikosen-, Mandel- und Nussbäumen oder in kleinen Olivenhainen.

 

Hier wächst wunderbares Gemüse, und es hat sich eine lebendige Fauna entwickelt: Bienen, Hummeln und Vögel, die man noch nie gesehen hat. Und dieses kleine Paradies inmitten einer Steinwüste – man darf es nicht versäumen, um den Sinai zu verstehen.

Vierzig Jahre sollen die Israeliten durch den Sinai geirrt sein, wobei sie angeblich genau hier gewartet haben, um Moses mit den zehn Geboten zu treffen.

 

Der Berg, auf dem sich Gott Moses offenbart haben soll, heißt heute Mosesberg und ist eine Pilgerstätte, genau wie der benachbarte Katharinenberg und das älteste Kloster der Christenheit, das von der Unesco zum Weltkulturerbe ernannt wurde: das Katharinenkloster. Auf einer solchen Wanderung im Sinai, kann man gar nicht anders, man muss sich mit dem Alten Testaments zu befassen. Dabei muss man keine christlichen Überzeugungen vorweisen, aber es ist Teil unserer Geschichte.

Von Hurghada aus hat man die Möglichkeit, durch Safaris die Wüste zu erleben. Das Land der Beduinen, das heißt Sand, Felsen, Berge und einsame Oasen. Mit Jeeps fährt man los, um die schwierigen Wegstrecken mit Kamelen zu bewältigen. Im Beduinendorf wird dem Besucher das Leben der Bewohner von gestern, aber auch von heute vermittelt. Man befindet sich in einer der spektakulärsten Gegenden der Welt.

 



Am Sinai liegen die wohl interessantesten und schönsten Tauchgebiete dieser Erde. Dazu gehören das berühmt-berüchtigte „Blue Hole“, ein natürliches Loch in der Riffdecke, „Ras Muhamed“ in der Nähe von Sharm El Sheikh, „Ras Abu Galum“, ein mariner Nationalpark nördlich von Dahab, die Straße von Tiran und einige gut erhaltene Schiffswracks, mit dem bekanntesten Vertreter, der Thistlegorm.

 

Im südlichsten Teil des Sinai, da liegt „Ras Muhamed“ mit zwei vorgelagerten Hauptriffen, dem „Sharkriff“ und dem „Jolandariff“. Dort entdeckt man so ziemlich alles, was das Rote Meeres unter Wasser zu bieten hat: Clownfische, die ständig Kontakt zu Schnorchlern und Tauchern suchen, Napoleonfische, die man berühren kann, und beim Sharkriff trifft man immer wieder auf Barrakudas, Thunfische, Makrelen, aber auch Haie.

 

Zwischen Festland und Scharkriff fällt der Meeresboden auf etwa 800 Meter ab: Hier wird der Taucher auf die schönsten Korallen des Roten Meeres treffen.

 

 



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