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Ihr Reiseführer für Ägypten

Pyramiden in Ägypten

 

Zu den bekanntesten Bauwerken der Erde gehören die Pyramiden. Sie gehören zu den erhaltenen sieben Weltwundern der Antike und sind somit noch erhalten. Südweslich von der Stadt Gizeh an der Sharia el Ahram befinden sich die bekanntesten Pyramiden, entlang der Pyramidenstrasse. Dort gibt es auch neben Grabfelder und Tempelanlagen die Nebenpyramiden wie auch Arbeitslager.

 

Von der Unesco wurden die Pyramiden 1979 zum Weltkulturerbe ernannt. Bis heute streiten sich Wissenschaftler um den genauen Erbau der Pyramiden Mitteln der damaligen Zeit, wobei dass sie als Grabmahl gedient haben sollen ist wohl die am meisten anerkannte Theorie.

 

Die Pyramiden in Ägypten

 

Angeblich soll es eine Liste von über 100 Pyramiden geben, wobei bis heute einige nie gefunden wurden und teilweise sie überbaut oder abgetragen wurden. Jetzt zeigen wir Ihnen eine Auswahl aus den sieben bekanntesten Pyramiden. Die großen Pyramiden sind nach den Pharaonen benannt die sie erbauen ließen.

 

 

 

 

Die Cheops Pyramide, die große Pyramide von Gizeh

 

Die große Pyramide ist die vom Pharao Cheops. Er regierte 2589 bis 2566 v. Chr. Sie hat ein Gewicht von 2,5 Tonnen und besteht aus ca. 3 Millionen Steinblöcken und sie ist mit Kalksteinplatten verkleidet. Über Baumstämme und Seilzügen wurden die ca 100.000 Steine mühsam von Arbeitern zu ihrem Bestimmungsort gebracht.

 

Die Cheops Pyramide ist 230,3m an den Seiten lang und 146,6m hoch. Im inneren befindet sich bei 8,5 m Höhe die Galerie bei einer Länge von 47 m. 30 Jahre soll die Bauzeit hierfür gedauert haben. Grabräuber haben einen Gang in das Gestein gesprengt und so gelangt man in das Innerei der Pyramide. Erst dann sind die Grabräuber auf das ursprüngliche Gangsystem gestoßen, was auch schon an ein Wunder grenzt. Als „Thron der Sonne“ wurde dieser Prachtbau genannt. Der Sonnengott Re und der ägyptische Gott, sollten sich an der Spitze vereinen.

 

Die Chephren Pyramide, die mittlere Pyramide von Gizeh

 

Die mittlere Pyramide ist die Pyramide vom Sohn Cheops. Er regierte ca. 2558 bis 2532 v Chr. Diese Pyramide hat eine Höhe von 143,5 m und eine Seitenlänge von 215,3 m, und befindet sich neben der großen Sphiny und ist kleiner als die Cheopspyramide, wirkt durch den 10 m hohen Plateau aber größer. Der Aufweg ist hat einen 400 m langen reliefgeschmückten Weg. Die Eingänge befinden sich an der Nordseite und auch diese Pyramide blieb vor Plünderungen nicht verschont, denn von der Mumie und Grabbeigaben fehlt bis heute jede Spur.

 

Die Mykerinos Pyramide, die kleine Pyramide von Gizeh

 

Die kleine Pyramide ist die des Pharaos Mykerions, er war ein Sohn von Chephren. Auch er regierte und zwar in der Zeit ca. von 2532 bis 2503 v. Ch. Diese Pyramide hat eine breite von 108 m und eine Höhe von 62 m. Auch in dieser Pyramide wie auch in den beiden größeren gibt es verborgene Scheinkammern und verborgene Grabkammern. Fast hat der Neigungswinkel 51 Grad und ist identisch mit den anderen Pyramiden. Neben dieser kleinen Pyramide sind noch drei weitere kleine aber nicht vollendete Pyramiden zu erkennen.

 

 

 

 

Die Djoser Pyramide, die Stufenpyramide in Sakkara

 

Am Rande der Libyschen Wüste, ca. 15 km südlich der Cheops Pyramide liegt die als älteste bekannte Pyramide. In der Grabkammer gibt es noch Überreste der Königsmumie und sie hat eine Höhe von 62 m. Während der Amtszeit von Snofru wurde diese Pyramide gebaut, mit Hilfe des Architekten Imhotep. Sie sollte nicht gleich eine Pyramide geben, sondern ein quadratisches Grab, als Mastaba gedacht. Erst während des Bau´s wurden die Plände geändert und es entstanden 5 weitere Stufen, daher gilt sie als die 6 Stufenpyramide. Sie ist für Besucher gesperrt auf Grund der Einsturzgefahr.

 

Die Pyramide von Snofru, die rote Pyramide

 

Wegen des geschichteten Kalksteinquaders mit dem rötlichem Schimmer verdankt die Pyramide ihren Namen, der Neigungswinkel dieser roten Pyramide ist ähnlich der der Cheops Pyramiden, sie gilt auch als Vorbild der Bauweise. Snofru ist der Vater von Cheops. Sie hat eine Seitenlänge von 213m und eine Höhe von 104 m und liegt im Süden der großen Pyramiden bei Daschur. Er gibt 2 Grabkammern im inneren, allerdings wurde der Vater von Cheops dort nicht beigesetzt, bzw. gibt es keine Hinweise auf eine damalige Bestattung.

 

Die Knickpyramide

 

Während der Zeit des Snofru wurde auch die Knickpyramide, sie ist im 15. Amtsjahr. Wegen der Änderung im Neigungswinkel verdankt diese Pyramide Ihren Namen, wegen der Absenkung des Gesteineslast. Eventuell der obere Teil wegen Zeitmangel nicht fertig gestellt, aber man rätselt auch über einige Konstruktionsmängel wegen dem instabilen Boden. Es wurde ein Steingürtel am unteren Teil durch die Baumeister gezogen. Es wird vermutet, dass eine Baukatastrophe zum Abrutschen des äußeren Quader führte. Es gibt dort 2 separate Grabkammern wie auch 2 Eingänge, sie sind über einen Innengang verbunden. Im Norden befindet sich ein Eingang und einer im Westen. Alle Räume wurden bis auf wenige Tierrest leer aufgefunden. Es gibt dort eventuell noch weitere unentdeckte Räume und Kammern.

 

 

 

Die Pyramide von Meidum

 

Aus der Regierungszeit des Pharaos Snofru entstand die Pyramide von Meidum, wie auch die Knickpyramide und die rote Pyramide. Sie hat eine Höhe von 40 m und liegt ca. 80 km südlich von Kairo. Es entstand eine außergewöhnliche Bauform durch die unterschiedlichen Bauphasen. Diese Pyramide sollte ursprünglich eine Stufenpyramide geben, doch während der Bauphase als Stufenpyramide wurden die Baupläne geändert um die Pyramide größer zu machen. Es galt dann aus den Stufen der Pyramide eine glatte Pyramide zu erbauen, es gab ein Problem mit den Steinen, sie fanden keinen Halt und rutschten ab. Im inneren der Pyramide entstand kein Schaden.

 

Es wird vermutet, dass durch diese Katastrophe der gleichzeitige Bau der Knickpyramide im Neigungswinkel sich verändert hat um eben dieses Abrutschen der Steine zu vermeiden. Im Norden auf halbe Höhe befindet sich der Eingang der Grabkammer. Es gibt kein Hinweis auf einen Sarkophag, daher wurde diese Pyramide wohl nie als Grabstätte genutzt.

 

Die Pyramiden und ihre Faszination

 

Bis heute haben es Wissenschaftler nicht geschafft dank modernster Gerätschaften und Techniken die Pyramiden genau zu erkunden. Nach wie vor gibt es unzählige geheime Kammern und Gänge in kleinen wie auch in den großen Pyramiden. Diese Existenz wird teilweise nur vermutet. Der komplette Bau eine Pyramide wird bis heute nur vermutet.

 

Es wird angedacht, dass nahezu Hunderttausende Menschen beim Bau der großen Pyramide von Gizeh beschäftigt waren. Es entzieht sich auch, aus der Kenntnis der Ägyptologen, wie genau eine Anzahl von Arbeitern es geschafft haben die schweren Quader zum Bestimmungsort zu bringen. Dies wird anhand von Vermutungen und Aufzeichnungen rekonstruiert. Jeder einzelne Besucher der Pyramiden kann sich sein eigenes Bild machen um dem

Geheimnis der Pyramiden etwas näher zu kommen.

 

 



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